Leistung 04

Leck­ortung

Wasserschaden, feuchte Wände oder steigender Wasserverbrauch? Wir finden Leckagen schnell und präzise – mit moderner Messtechnik und so zerstörungsarm wie möglich.

Wasser läuft an einer Kellerwand herunter – akuter Wasserschaden vor der Leckortung
Freigelegtes Abwasserrohr im Erdreich

Erst orten,
dann öffnen

Statt auf Verdacht Wände und Böden aufzustemmen, orten wir die Schadensstelle gezielt. Das spart Zeit, Kosten und unnötigen Schmutz.

Auf Wunsch übernehmen wir anschließend auch die Reparatur, die Trocknung und die Wiederherstellung der betroffenen Flächen – und dokumentieren alles für Ihre Versicherung.

Von der Schadensmeldung
bis zur Dokumentation
01

Planung & Vorbereitung

  • Schadensaufnahme (Feuchtigkeitsflecken, Schimmel, unerklärlich hoher Wasserverbrauch)
  • Bestandspläne der Leitungen besorgen
  • Versicherung informieren
  • Fachbetrieb beauftragen
02

Erste Eingrenzung

  • Wasseruhr beobachten – läuft sie ohne Verbrauch?
  • Hauptwasserhahn absperren und Druck prüfen
  • Heizungsanlage separat prüfen
  • Schadensbereich grob eingrenzen (Wohnung, Etage, Außenbereich)
03

Leckortungsverfahren

Je nach Situation kommen verschiedene Methoden zum Einsatz:

  • Horchstab / Geophon
  • Druckprüfung
  • Thermografiekamera
  • Tracer-Gas
  • Endoskop / Kamera
  • Feuchtemessgerät
  • Bodenradar (GPR)
Alle Verfahren im Detail ↓
04

Schadensprotokoll

  • Leckstelle dokumentieren (Fotos, genaue Position)
  • Schadensausmaß festhalten
  • Gutachten für die Versicherung erstellen lassen
05

Reparatur

  • Leckstelle freilegen (ggf. Fliesen / Estrich aufstemmen)
  • Schadhafte Rohrleitung reparieren oder austauschen
  • Anschlüsse und Dichtungen erneuern
  • Druckprobe nach der Reparatur
06

Trocknung & Sanierung

  • Bautrockner und Ventilatoren aufstellen
  • Estrich und Wände trocknen lassen
  • Feuchtigkeit regelmäßig messen
  • Danach Estrich / Fliesen / Putz wiederherstellen

Die Trocknung dauert je nach Schaden mehrere Wochen.

07

Abschluss & Dokumentation

  • Abschlusskontrolle (erneute Druckprüfung)
  • Versicherungsabrechnung
  • Sanierungsmaßnahmen dokumentieren
  • Ggf. Präventionsmaßnahmen umsetzen (z. B. Wassermelder, Absperrventile)
Unsere
Messverfahren
7

Messverfahren – je nach Situation kommen verschiedene Methoden zum Einsatz.

Horchstab / Geophon

Macht den Körperschall des austretenden Wassers an der Oberfläche hörbar.

Druckprüfung

Ein Leitungsabschnitt wird unter Druck gesetzt und der Druckabfall gemessen.

Thermografiekamera

Macht Temperaturunterschiede durch austretendes Wasser sichtbar.

Ideal bei Fußbodenheizung

Tracer-Gas

Ungiftiges Gas (Stickstoff/Wasserstoff-Gemisch) wird in die Leitung eingeleitet und an der Oberfläche mit einem Gas-Detektor aufgespürt.

Endoskop / Kamera

Wird in die Rohre eingeführt, um Schäden direkt zu sehen.

Feuchtemessgerät

Prüft Wände und Böden auf erhöhte Feuchtigkeit.

Bodenradar (GPR)

Ortet Leitungen und Hohlräume hinter Wänden und unter Böden.

Aus der
Praxis
Feuchtemessung mit dem Messgerät an der durchfeuchteten Decke
01Messtechnik im Einsatz
Gefundene Leckstelle: freigelegtes Kupferrohr mit Korrosion im geöffneten Boden
02Die gefundene Leckstelle
Bautrockner im Einsatz während der Trocknung des Raums
03Trocknung & Wiederherstellung
Besonderheiten
bei der Leckortung

Zerstörungsfreie Methoden bevorzugen

Tracer-Gas und Thermografie öffnen keine Wände. Erst wenn die Stelle genau bekannt ist, wird aufgestemmt.

Versicherung frühzeitig einschalten

Leitungswasserschäden sind oft durch die Hausrat- oder Gebäudeversicherung gedeckt. Eigenleistung kann Ansprüche gefährden.

Fußbodenheizung ist besonders tückisch

Das Leck ist oft nur durch Thermografie oder Tracer-Gas auffindbar, da alles unter dem Estrich liegt.

Außenleitungen

Hier sind Bodenradar oder die Gasmethode nötig, da keine akustischen Signale an der Oberfläche ankommen.

Grobe
Reihenfolge
  1. Phase 1 · Ortung
  2. 01

    Erste Eingrenzung

    Wasseruhr beobachten, Druck prüfen und den Schadensbereich grob eingrenzen.

  3. 02

    Zerstörungsfreie Ortung

    Messverfahren wie Thermografie, Tracer-Gas oder Horchstab – ohne Wände zu öffnen.

  4. 03

    Genaue Lokalisierung

    Die Leckstelle wird punktgenau bestimmt und markiert.

  5. Phase 2 · Reparatur
  6. 04

    Freistemmen der Leckstelle

    Nur dort öffnen, wo das Leck sitzt – so klein wie möglich.

  7. 05

    Reparatur

    Schadhafte Leitung reparieren oder austauschen, Anschlüsse und Dichtungen erneuern.

  8. 06

    Druckprobe

    Die reparierte Leitung wird unter Druck geprüft – erst dann geht es weiter.

  9. Phase 3 · Trocknung & Abschluss
  10. 07

    Trocknung

    Bautrockner und Ventilatoren trocknen Estrich und Wände, die Feuchtigkeit wird regelmäßig gemessen.

  11. 08

    Wiederherstellung der Oberflächen

    Estrich, Fliesen und Putz werden wiederhergestellt.

  12. 09

    Abnahme & Dokumentation

    Abschlusskontrolle, Dokumentation der Maßnahmen und Unterlagen für die Versicherung.

  13. AbgeschlossenLeck behoben & dokumentiert
Der Unterschied
auf einen Blick
Vorher Küche nach dem Wasserschaden: abgeschlagene Wand, offene Anschlüsse und Bautrockner im Raum
Nachher Dieselbe Ecke nach Trocknung und Wiederherstellung mit neuem Boden und frisch gestrichener Wand

Verdacht auf ein Leck?

Je früher ein Leck gefunden wird, desto kleiner der Schaden. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.

Kostenlos anfragen +49 152 59490856