Netzwerk, Steuerung und Energietechnik gehören heute zur Gebäudetechnik wie Wasser und Strom. Wir planen sie bei der Sanierung gleich mit – solange die Wände noch offen sind.
Eine Leitung, die während der Sanierung verlegt wird, kostet ein paar Euro. Dieselbe Leitung nachträglich bedeutet aufstemmen, verputzen und streichen – im bewohnten Haus.
Deshalb klären wir vor dem ersten Schlitz, was Ihr Gebäude können soll: Wo liegen Netzwerkdosen? Wird die Heizung später zentral gesteuert? Kommt eine Wallbox in die Garage? Vieles davon muss nicht sofort eingebaut werden – aber vorbereitet gehört es jetzt.
Wir koordinieren diese Arbeiten als Teil der Sanierung und binden Fachfirmen ein, wo eine Fachkunde gefordert ist. Für Sie bleibt es ein Projekt mit einem Ansprechpartner, statt separater Aufträge, die sich gegenseitig im Weg stehen.
Das Fundament. Alles Weitere setzt darauf auf – Funk ersetzt es nicht.
Im Altbau oft eine Mischung: KNX, wo saniert wird, Funk im unberührten Teil.
Erst messen, dann optimieren – ohne Zahlen bleibt jede Einsparung geraten.
Bei Kameras gilt Datenschutzrecht – was gefilmt werden darf, klären wir vorher.
Der häufigste Fall: drei Apps für drei Gewerke – und keine redet mit der anderen.
Ohne Dokumentation ist eine Anlage nach dem ersten Defekt wertlos.
Leerrohre und Leitungen kosten im Rohbau wenig. Nachträglich bedeutet dasselbe: Wand auf, verputzen, streichen – im bewohnten Haus. Lieber ein paar Rohre zu viel als eines zu wenig.
Geschlossene Systeme binden Sie an einen Anbieter – und an dessen Preise, Updates und Fortbestand. Wir setzen auf offene Standards, die auch in zehn Jahren noch jemand warten kann.
Wer wann nach Hause kommt und wie viel Strom verbraucht wird, geht niemanden etwas an. Wir bevorzugen Lösungen, die lokal laufen und auch ohne Internet funktionieren.
Licht geht mit dem Schalter an, auch wenn Server, WLAN oder Handy ausfallen. Automatisierung ist Komfort – sie darf nie die einzige Bedienmöglichkeit sein.
Was soll das Gebäude können – heute und in zehn Jahren? Wir gehen Raum für Raum durch und halten fest, was gesteuert, gemessen und angeschlossen werden soll.
Wo liegt der Technikraum, welche Leitungen gehen wohin, welche Systeme kommen zum Einsatz. Dazu ein Budgetrahmen und die Entscheidung, was sofort kommt und was nur vorbereitet wird.
Während die Wände offen sind, werden Netzwerk-, Bus- und Stromleitungen verlegt und Leerrohre für spätere Erweiterungen gesetzt.
Verteiler, Netzwerkschrank und Patchfeld aufbauen, alle Leitungen auflegen und beschriften.
Taster, Dosen, Access Points, Sensoren, Kameras und Aktoren setzen – parallel zum übrigen Innenausbau.
Anlage programmieren, bestehende Systeme wie PV, Heizung oder Wallbox anbinden und alles gemeinsam testen.
Sie bekommen Pläne, Konfiguration und Zugänge – und eine Einweisung, bis jeder im Haushalt damit zurechtkommt.
Wir schauen uns Ihr Gebäude an und sagen Ihnen, was jetzt verlegt werden sollte – auch wenn es erst in Jahren genutzt wird. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.