Leistung 07

Gebäude-IT
& Smart Home

Netzwerk, Steuerung und Energietechnik gehören heute zur Gebäudetechnik wie Wasser und Strom. Wir planen sie bei der Sanierung gleich mit – solange die Wände noch offen sind.

Technik gehört
in den Rohbau

Eine Leitung, die während der Sanierung verlegt wird, kostet ein paar Euro. Dieselbe Leitung nachträglich bedeutet aufstemmen, verputzen und streichen – im bewohnten Haus.

Deshalb klären wir vor dem ersten Schlitz, was Ihr Gebäude können soll: Wo liegen Netzwerkdosen? Wird die Heizung später zentral gesteuert? Kommt eine Wallbox in die Garage? Vieles davon muss nicht sofort eingebaut werden – aber vorbereitet gehört es jetzt.

Wir koordinieren diese Arbeiten als Teil der Sanierung und binden Fachfirmen ein, wo eine Fachkunde gefordert ist. Für Sie bleibt es ein Projekt mit einem Ansprechpartner, statt separater Aufträge, die sich gegenseitig im Weg stehen.

Was dazu
gehört
01

Netzwerk & Verkabelung

  • Strukturierte Verkabelung bis in jeden Raum (Cat 6A oder 7)
  • Technikraum mit Netzwerkschrank und Patchfeld
  • WLAN über mehrere Access Points statt eines einzelnen Routers
  • Glasfaser-Hausanschluss vorbereiten
  • Leerrohre für alles, was später dazukommt

Das Fundament. Alles Weitere setzt darauf auf – Funk ersetzt es nicht.

02

Gebäudeautomation

  • Licht, Beschattung und Heizung zentral steuerbar
  • KNX als kabelgebundener, herstellerunabhängiger Standard
  • Szenen und Zeitpläne statt einzelner Schalter
  • Bedienung per Taster, Tablet oder Smartphone
  • Funklösungen dort, wo keine Leitung mehr hingeht

Im Altbau oft eine Mischung: KNX, wo saniert wird, Funk im unberührten Teil.

03

Energie & Monitoring

  • Photovoltaik, Speicher und Wallbox in eine Steuerung einbinden
  • Verbrauch je Stromkreis messen statt nur am Zähler
  • Eigenverbrauch erhöhen: Wallbox und Wärmepumpe laufen, wenn die Sonne scheint
  • Auswertung über ein Dashboard, auch aus der Ferne
  • Abstimmung mit der Heizungsanlage aus der Modernisierung

Erst messen, dann optimieren – ohne Zahlen bleibt jede Einsparung geraten.

04

Sicherheit & Zutritt

  • Videogegensprechanlage mit Aufschaltung aufs Handy
  • Kameras mit Aufzeichnung im Haus statt in einer fremden Cloud
  • Elektronische Schließanlage – Zutritt per Chip oder Code
  • Rauch- und Wassermelder ins System einbinden
  • Meldungen aufs Telefon, wenn etwas nicht stimmt

Bei Kameras gilt Datenschutzrecht – was gefilmt werden darf, klären wir vorher.

05

Systemintegration

  • Vorhandene Anlagen einbinden, statt alles zu ersetzen
  • Heizung, PV, Wallbox und Steuerung unter einer Oberfläche
  • Offene Schnittstellen nutzen: KNX, Modbus, MQTT, REST
  • Insellösungen zusammenführen, die sonst nebeneinanderher laufen
  • Keine Bindung an einen einzelnen Hersteller

Der häufigste Fall: drei Apps für drei Gewerke – und keine redet mit der anderen.

06

Betrieb & Übergabe

  • Dokumentation der Anlage: Pläne, Konfiguration, Zugänge
  • Einweisung aller Bewohner, nicht nur des Technikinteressierten
  • Updates und Wartung nach der Übergabe
  • Erweiterbar gebaut – auch von einer anderen Firma

Ohne Dokumentation ist eine Anlage nach dem ersten Defekt wertlos.

Vier Punkte, die
später zählen

Jetzt verlegen oder später aufstemmen

Leerrohre und Leitungen kosten im Rohbau wenig. Nachträglich bedeutet dasselbe: Wand auf, verputzen, streichen – im bewohnten Haus. Lieber ein paar Rohre zu viel als eines zu wenig.

Herstellerunabhängig bleiben

Geschlossene Systeme binden Sie an einen Anbieter – und an dessen Preise, Updates und Fortbestand. Wir setzen auf offene Standards, die auch in zehn Jahren noch jemand warten kann.

Die Daten bleiben im Haus

Wer wann nach Hause kommt und wie viel Strom verbraucht wird, geht niemanden etwas an. Wir bevorzugen Lösungen, die lokal laufen und auch ohne Internet funktionieren.

Es muss ohne App funktionieren

Licht geht mit dem Schalter an, auch wenn Server, WLAN oder Handy ausfallen. Automatisierung ist Komfort – sie darf nie die einzige Bedienmöglichkeit sein.

Von der Idee
zur fertigen Anlage
  1. Phase 1 · Planung
  2. 01

    Bedarf klären

    Was soll das Gebäude können – heute und in zehn Jahren? Wir gehen Raum für Raum durch und halten fest, was gesteuert, gemessen und angeschlossen werden soll.

  3. 02

    Technikkonzept

    Wo liegt der Technikraum, welche Leitungen gehen wohin, welche Systeme kommen zum Einsatz. Dazu ein Budgetrahmen und die Entscheidung, was sofort kommt und was nur vorbereitet wird.

  4. Phase 2 · Rohbau
  5. 03

    Leerrohre & Leitungen

    Während die Wände offen sind, werden Netzwerk-, Bus- und Stromleitungen verlegt und Leerrohre für spätere Erweiterungen gesetzt.

  6. 04

    Technikraum einrichten

    Verteiler, Netzwerkschrank und Patchfeld aufbauen, alle Leitungen auflegen und beschriften.

  7. Phase 3 · Ausbau
  8. 05

    Komponenten einbauen

    Taster, Dosen, Access Points, Sensoren, Kameras und Aktoren setzen – parallel zum übrigen Innenausbau.

  9. 06

    Einrichten & verbinden

    Anlage programmieren, bestehende Systeme wie PV, Heizung oder Wallbox anbinden und alles gemeinsam testen.

  10. Phase 4 · Übergabe
  11. 07

    Einweisung & Dokumentation

    Sie bekommen Pläne, Konfiguration und Zugänge – und eine Einweisung, bis jeder im Haushalt damit zurechtkommt.

Technik gleich mitplanen?

Wir schauen uns Ihr Gebäude an und sagen Ihnen, was jetzt verlegt werden sollte – auch wenn es erst in Jahren genutzt wird. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.

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